6:1 – Ü50 im Pokalhalbfinale

Tore: 1:1 Gabbert, 2:1 Zitzmann, 3:1 Gabbert, 4:1 Scheck, 5:1 Woller, 6:1 Woller

Die erfolgreiche Pokalgeschichte der Glinder Supersenioren geht weiter. Das neueste Kapitel wurde am Mittwochabend auf heimischen Geläuf geschrieben. 6:1 stand da am Ende rot und deutlich auf der Anzeigetafel – auch Germania Schnelsen hatte unserer Ü50-Truppe nicht das Wasser reichen können. Der Sieg und der Schritt ins Halbfinale des Heinzi-Will-Pokalwettbewerbs tun doppelt gut: Denn vorm Finale warten jetzt am 21. Mai die alten Bekannten der Spielgemeinschaft SCVM/Altengamme auf uns, und die können sich sicher sein, dass wir für die jüngste Niederlage in der Meisterschaft Revanche nehmen werden. Zieht Euch warm an, Freunde aus dem Marschland! Auf unserem Platz seid Ihr fällig!

Natürlich: Wir wissen, dass nun ein anderes Kaliber auflaufen wird als die harmlose Garde von Germania. Obwohl eher mit bescheidener Spielstärke ausgestattet und ohne wirkliches Konzept im Kopf angetreten, hatten die Schnelsener allerdings nach zehn Minuten in der Halbzeit überraschend für eine Lähmung im Glinder Gefüge gesorgt. Nach einer Ecke der Gäste landete der Ball auf dem Schädel des größten Germanen und von dort als Aufsetzer im TSV-Tor. Staunende Gesichter in der Defensivabteilung – und aufkommende Angst, ein eigentliches leichtes Spiel zu verkacken. Denn zuvor hatten wir selbst hochkarätigste Chancen verpasst, und auch nach dem dämlichen 0:1 fand das Leder zu unserem Leidwesen zunächst nicht die Lücke.

Nur gut, dass der Namensgeber der Frank-Gabbert-Arena mit so einem wunderbaren Kopfballspiel gesegnet ist. Kurz vor der Halbzeit bugsierte FG das Ding herrlich wuchtig mit der Stirn ins lange Eck. Und zeigte der Truppe, dass man gegen die braven Gäste auch treffen kann. Nach der Pause lief es dann gottlob wie am Schnürchen, und Schnelsen war schneller weg vom Fenster als sie gedacht hatten. Cisco, Dreh- und Angelpunkt an diesem Abend, schloss einen Alleingang mit zwischenzeitlichem Doppelpass überlegt zum 2:1 ab. Good old Franky erhöhte eiskalt auf 3:1, Schecker kompromisslos auf 4:1, und Woller war es schließlich vorbehalten, zwei hübsch vorgetragene Kombinationen in gepflegter Mittelstürmermanier zu vollenden. Abpfiff, Jubel – und große Lust auf die Jungs vom Gammer Weg.

Schossen Schnelsen aus dem Rennen: Michael Martinet, Achim Urbschat, Rainer Lorenz, Henrik Schöning, Francisco Zitzmann, Jörn Hedtke, Olli Knoch, Andreas Leicht, Mathias Heinze, Mario Scheck, Frank Gabbert, Jörn Wilkens, Frank Woller, Guido Behlau, Thomas Mezele. Danke an alle Kicker – und an die große Fan-Schar an der Linie