Ü50 im Pokal schon raus: 2:5 in Rahlstedt

Tore: 1:2 Wiese (33.), 2:2 Leicht (40.)

Fünf Minuten nach der Halbzeit keimte Hoffnung auf. Ein sehr ordentlich vorgetragener Angriff der Glinder wurde so konsequent abgeschlossen, dass der gegnerische Keeper die Kugel nicht festhalten konnte, Leichti zur Stelle war und aus kurzer Entfernung das Leder ins Netz wedelte. Der Ausgleich zum 2:2 – nicht zu glauben, nachdem die Truppe im Pokalspiel bei den 4. Senioren aus Rahlstedt bereits mit 0:2 im Rückstand gewesen war. Entnervte Gesichter bei den Gastgebern, die sich schon kurz vor der Pause Wieses herrlichen Kopfball nach präziser Heinze-Ecke hatten gefallen lassen mussten. Zuversicht bei uns im Blick – in dem allerdings nur zwei Minuten später die Mundwinkel wieder Richtung Unterkiefer rutschten. Rahlstedt hatte sich erneut für das dilettantische Defensivverhalten des TSV bedankt: 3:2 – der Genickbruch für die Glinder, die zwar auch weiterhin versuchten, die Partie nochmal zu drehen, aber vorne scheiterten und hinten noch zwei Konter kassierten. Ob die zugegeben guten Kicker von der Scharbeutzerstraße nun wirklich diese drei Tore besser waren? Geschenkt! Fakt ist: verdientes Aus in Runde eins.

Das Dilemma an diesem Sonntag hatte sich schon gleich nach Anpfiff deutlich gezeigt: Nico Schecks Supis, dankenswerterweise aufgefüllt mit Manu, Hauke, Wiese und Krüger von den Senioren, waren zu weit weg vom Gegner, ließen eine gesicherte Grundordnung vermissen und zeigten sich in einigen Situationen von erschreckender Nervosität befallen. So baut man im Team freilich kein Selbstbewusstsein auf, schafft sich mitnichten Respekt, sondern macht den Gegner stark. Und so war es schon nach sieben Minuten soweit, dass im Heinzi-Will-Pokal die Trauben hoch gehängt wurden. Gut, diesem 1:0 folgte erst zwanzig Minuten später das 2:0, und zwischendurch hatte sich der TSV auch seine Chancen erarbeitet. Doch die Fahrigkeit in unserem Aufbauspiel hätte uns eigentlich schon früh in eine vollkommen aussichtslose Lage bringen können.

Bleibt am Ende die positive Erkenntnis, dass wir uns dann doch zuweilen am Riemen gerissen und nicht aufgegeben haben. Das nehmen wir mit, geloben Besserung und sollten nächsten Sonntag zum Start in die Meisterschaftssaison den Freunden aus Düneberg ein anderes Gesicht zeigen.

Leider raus in Runde eins: Harry Streich, Hauke Neuendorf, Manuel Szymczak, Jörn Hedtke, Guido Behlau, Henrik Schöning, Andreas Leicht, Maik Baumann, Stefan Wiese, Mathias Heinze, Jörn Wilkens, Jürgen Richter, Rainer Lorenz, Thomas Mezele, Thomas Krüger, Frank Woller und Coach Nico Scheck