Ü50 gewinnt 4:1 bei ETSV

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Vorspann

Bei Dauerregen fand das letzte Spiel der Supis in diesem Jahr bei ETSV Hamburg statt. Das Nachholspiel hatten wir auf Mittwoch vorverlegt, da die Eisenbahner am Wochenende ihre Weihnachtsfeier terminiert haben und der HFV das Spiel am Sonntag angesetzt hatte. Die Eisenbahner feiern ohne Kontrollgremium (=Frauen) und hätten den Platz am Sonntag nicht gefunden. Wir erwarten von anderen Teams Entgegenkommen bei Spielverlegungswünschen und so verhalten wir uns natürlich im Gegenzug auch entsprechend.

 

Erster Akt

 


 

Das Ensemble wurde von Spielleiter Nico Scheck ausgewählt. Er konnte aus dem Vollen schöpfen und angeschlagene Kicker ( Knie,Rücken,Hand,Kopf) wurden geschont. Das Spiel begann mit einer Aufwärmphase, die ca. 30 Minuten dauerte, denn die Glinder spielten Einbahnstraßenfußball auf das Tor der Eisenbahner. Zu überlegen waren die Glinder und dabei recht kombinations- und lauffreudig. Allerdings wurde das Toreschießen vergessen und bekanntlich ist das für die Endabrechnung entscheidend. Also kam die 31. Minute und Mario Scheck ging mit Tempo von der Außenlinie in Richtung Torauslinie. Es folgte ein mustergültiger Pass auf den im Rückraum heranstürmenden Andi Leicht und die Ersatzspieler und Glinder Fans machten sich schon bereit zum jubeln. Doch Entsetzen machte sich auf der neuen Sportanlage breit, als unser blonder Modellathlet den Ball aus 8 Metern neben das Tor in den Fangzaun schob. Bis zur Halbzeitpause war so für reichlich Gesprächsstoff an der Außenlinie gesorgt.

 

Pause

Die Fans „ Jörni,Kleini, Franky und Achim" wärmten sich mit Glühwein und Bier auf und Nico fand in der Kabine die passenden Worte.

 

 Zweiter Akt

 

Das Starensemble übernahm nun das Zepter. Regisseur Cisco Zitzmann spielte einen extrem feinen Pass in den Lauf von Hauptdarsteller Andi Leicht. Der Winkel zum Tor wurde immer enger und diese schwierigen Aufgaben liebt er wie kein anderer. Mit einem herrlichen Flachschuss gegen den hinteren Innenpfosten landete der Ball im Tornetz. Ein sehenswertes Führungstor, welches alle Glinder beflügelte. Es folgten wieder tolle Kombinationen und das 2:0 mit einem „Mach 3-Schuss" von Olli Bremer aus 25 Metern. Der Torwart war wohl noch mit den Fingerspitzen dran, aber der Einschlag war nicht zu verhindern. Dann kam der Auftritt von Hauke Neuendorf. Unser „Glinder Diekmeier" trifft im Gegensatz zu seinem Vorbild aus ehemaligen HSV-Zeiten. Zwischen gefühlt 18 Fußballerbeinen im Torraum der Eisenbahner schob er den Ball ins Netz. 0:3 und der Auswärtssieg war fest eingeplant, doch Stephan Ruhe gab einem ETSV-Nachwuchsschauspieler Gelegenheit zur Auszeichnung. Im Glinder Strafraum schmiss sich dieser gegen Stephan – nach eigener Aussage – und fiel im Glinder Strafraum theatralisch zu Boden. Nun ja, von der Seitenlinie sah es allerdings anders aus und die Entscheidung des Schiedsrichters auf Elfmeter fand hier rege Zustimmung. Keeper Harry Streich wurde verladen und es stand 1:3.

Die Eisenbahner schöpften Hoffnung, zumal unsere „Perle" Christopher Nzegwu auf Handball umstellte. Im eigenen Strafraum spielte er in unmittelbarer Nähe des Schiedsrichters Prellball, doch diesem entging wohl wegen der Flutlichtverhältnisse diese Aktion und so folgte kein weiterer Elfmeter. Die ETSV Proteste waren verständlich, doch vergeblich. Den Schlusspunkt setzte dann Mario Scheck mit einem Konter zum 1:4.

 

Schlussakt

Der Gastauftritt wurde -bei einer von den Eisenbahnern gespendeten Kiste Bier- analysiert und für extrem gut befunden. Hatte man doch den „best oft he rest" ( Tabellendritten!) eindrucksvoll besiegt. Den Applaus verdienten sich Keeper Harry Streich mit wenig Einsatzmöglichkeiten, der filigrane Henrik Schöning als letzter Mann, der Außenläufer Hauke Neuendorf, der Störenfried und Capitano Guido Behlau, das Bollwerk Stephan Ruhe, Thomas Krüger, Thomas Mezele, Manuel Szymczak und Christopher Nzegwu, das Phantom ohne Durchblick, aber mit 100% Passgarantie Bernd Bertram, die Techniker Francisco Zitzmann und Oliver Bremer, der Raketenmann Mario Scheck, der Mann für die besonderen Momente Andreas Leicht und Puplikumsliebling Jürgen Richter.

 

Fazit von Coach Nico Scheck

Eine überragende Teamleistung!

 

PS:

Nächsten Mittwoch letztes Training in diesem Jahr mit Würstchen und Kaltschale im Anschluss!