Super Saisonstart: Ü50 siegt 7:1 in Wilhelmsburg

Tore: 1:0 Tesch, 2:0 Knoch, 3:0 Scheck, 4:0 Leicht, 5:0 Leicht, 6:0 Scheck, 7:0 Scheck

Der Corona-Meister der LL03 macht damit weiter, womit er vor über zehn Monaten aufgehört hat: deutliche Zeichen setzen und überzeugende Siege einfahren. Zum Auftakt der neuen Saison, die wegen des vermaledeiten Virus erst Mitte Oktober gestartet wurde, gewannen die Glinder Supersenioren mit 7:1 bei Einigkeit in Wilhelmsburg – und ließen keinen Zweifel an der Zielsetzung für diese gekürzte Covid-19-Serie: ganz vorn dabei sein.

Was kein kühner Wunsch ist. Denn dank des Frischfleischs aus der Ü40 hat man sich nicht nur angenehm verjüngt, sondern auch auf diversen Positionen verheißungsvoll verstärkt. Schön, dass die Jungs endlich den Weg zum älteren Semester gefunden haben. Und noch schöner, dass sie gleich im ersten Spiel entscheidenden Anteil am guten Start hatten. Vom Anpfiff an setzten vor allem Manu und Teschi mit ihrer Zweikampfhärte und Standfestigkeit den Gastgeber unter Druck und ergänzten sich mit Cisco, dem diese Gaben ja ohnehin in die Wiege gelegt sind, zu einer mächtigen Mittelfeldachse. An der zerbröselte Einigkeit ein ums andere Mal, und die Ballgewinne nutzte Sportskamerad Zitzmann zu drei sehenswerten Todesstößen. Beim Eins-, Zwei- und Dreizunull zerschnitt sein Pass wie ein Filetmesser die gegnerische Abwehr. Teschi, Olli Knoch (dank beherztem Nachsetzen) und Schecker veredelten entsprechend.

Dass es vorn klingelte, aber das Tor hinten dicht blieb, war dem nächsten Neuzugang zu verdanken: Keeper Kühn parierte in der ersten Halbzeit drei Dinger, die eigentlich schon drin waren – alle Achtung! Da hätte man sich über Ausgleich oder Anschlusstreffer nicht beschweren dürfen. Ansonsten räumte unsere Defensive aber ordentlich auf, sorgten Lauf- und Spielfreude für Müdigkeit in den gegnerischen Reihen und dafür, dass die Truppe den tiefen Rasen zur Halbzeit ohne Gegentreffer verlassen konnte.

Halbzeit zwei das gleiche Bild: Glindes Drang nach vorn wurde belohnt. Zwar ließ Leichti, weil er zu faul war, über die Schulter zu schauen, und so den heran rauschenden Verteidiger übersah, kurz nach Wiederanpfiff eine Hundertprozentige aus. Doch ein paar Minuten später staubte er dankend zum 4:0 ab und leistete mit dem 5:0 dann doppelt Abbitte für die vertane Großchance. Schecker in bewährt trockener Manier sorgte für den nächsten schönen Zweiklang, bevor der Gong auch mal bei uns läutete und der Gastgeber mit dem Schlusspfiff zum Ehrentreffer kam.  

Beim guten Start dabei: Matthias Kühn, Henrik Schöning, Guido Behlau, Thomas Krüger, Jörn Hedtke, Manuel Szymczak, Francisco Zitzmann, Dirk Tesch, Andreas Leicht, Olli Knoch, Mario Scheck, Ralph Stüben, Olli Bremer, Dirk Seiffert und Harry Streich plus Coach Nico Scheck und Neubetreuer Heinz Hagendorf